Genossenschaft
dreieck

Konzept 

«Ökologisches Bauen» war von Anfang an ein Ziel des Sanierungskonzeptes. Neben dem Vermeiden von Abfällen und dem Verwenden schadstoffreier und rezyklierbarer Baustoffe stellte sich bei der Planung vor allem die Frage nach dem Energiehaushalt. Da sich bei den Altbauten der Energieverbrauch nur teilweise minimieren liess, wurde unsomehr Wert auf eine umweltschonende Energiequelle gelegt: der grösste Teil der benötigten Wärme wird heute aus Grundwasser gewonnen, das in 20-50 m Tiefe unter dem Dreieck vom Sihltal Richtung Altstetten strömt.

 

Wärme aus Wasser

In der Energiezentrale Zweierstrasse 42 wird Grundwasser aus der Tiefe hochgepumpt. Über einen Wärmetauscher wird dem Grundwasser Wärme entzogen; eine Wärmepumpe nutzt die thermische Energie zur Erwärmung des Heiz- und Brauchwassers für das ganze Dreieck. Zur Deckung der Verbrauchsspitzen steht ein Gasheizkessel zur Verfügung.
Die Anlage wird vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich als Contractor betrieben.

 

Bessere Luft

Das Projekt schont die Atmosphäre und unsere Lungen: mit einer konventionellen Anlage gleicher Grösse würden jährlich über 100'000 Liter Heizöl verbrannt und rund 200'000 kg mehr CO2 an die Umwelt abgegeben. Durch den geringen NOX-Ausstoss wird die Luftqualität auch in der näheren Umgebung verbessert.
 

Daten

Leistung Grundwasser-WP: 120 kW

Jährlicher Energieverbrauch
Elektrizität: 240MWh
Gas: 310 MWh
Wärme aus Grundwasser: 430 MWh
Total Energieeinsatz: 980 MWh
Verluste: 90 MWh
Total Wärmebedarf: 890 MWh

 

Minergie

Bei den Neubauprojekten Gartenhofstrasse 27 und Zweierstrasse 50 wurden modernste Wärmedämmsysteme, optimierte Ausnützung der Sonneneinstrahlung und kontrollierte Raumlüftung vorgesehen. Durch diese Massnahmen wird der Wärmebedarf auf ein Minimum reduziert; die Bauten erfüllen den vom Bund festgelegten Minergiestandard.

 

Solarpanels

Im August 2009 wurden auf den Flachdächern der beiden Neubauten Solarpanels montiert. Sie decken gut 20% des Allgemeinstroms.